Rechenschwäche (Dyskalkulie)

 

Es ist wie so oft, Kinder mit einer Schwäche werden nicht oder nur unzureichend gefördert.

         

Gerade beim Rechnen heißt es da oft:

"Du musst nur mehr üben!"

    

Das mag für viele Schüler auch stimmen - würden sie mehr üben, in der Schule besser mitarbeiten und sich mehr interessieren, dann hätten sie auch bessere Noten. Bei Schülern, die an Rechenschwäche (Dyskalkulie) leiden nützen aber all diese Anstrengungen nichts. Sie brauchen professionelle Hilfe, denn ähnlich wie Legasthenie ist Dyskalkulie therapierbar und kann bei einer guten und gezielten Therapie auch zu erkennbaren Erfolgen führen.

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Wie lässt sich Dyskalkulie beschreiben

 

Ein Kind mit Dyskalkulie wird von Anfang an Probleme mit der Mathematik haben. Diese Kinder fassen die Rechenregeln falsch auf, sie entwickeln eine eigene Vorstellung von Mathematik und ein grundlegend verkehrtes Verständnis von Zahlen, Mengen und Größen. Damit ist es ihnen unmöglich, selbst einfache mathematische Operationen wie Plus- und Minusrechnungen richtig zu lösen. Dabei sind Arithmastheniker, wie Menschen, die an Rechenschwäche leiden auch genannt werden, häufig normal oder sogar überdurchschnittlich intelligent.

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Es handelt sich bei Dyskalkulie um eine Teilleistungsschwäche, das bedeutet, dass Kinder im mathematischen Bereich selbst mit sehr viel Üben und mit herkömmlichen Übungsmethoden keinen Erfolg erzielen können. Ähnlich wie bei der Legasthenie kann von der Schule bei entsprechendem Nachweis ein Nachteilausgleich erfolgen.

 

Rechtliche Grundlage

 

Die Kultusministerkonferenz hat sich mehrmals mit der Förderung von Schülern mit Schwierigkeiten beim Lesen, Rechtschreiben und Rechnen befasst. Dabei wurde aber leider die Teilleistungsstörung Dyskalkulie nicht der Legasthenie - LRS gleichgesetzt.

 

Es fehlt laut der Kultusministerkonferenz (KMK) an ausreichend wissenschaftlich gesicherten Erkenntnissen. Im Gegensatz zur Legasthenie/LRS ist die Anerkennung von Dyskalkulie als Teilleistungsstörung wesentlich schwieriger. Das heißt für Sie, machen Sie sich erst einmal schlau, wie es in ihrem Bundesland geregelt ist. Staatliche Beratungsstellen, wie die Schulberatung und der Beratungslehrer sind dabei die ersten Ansprechpartner.

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Es wird sehr viel Überzeugungsarbeit brauchen, damit Sie das Recht ihres Kindes durchsetzen. Als letztes Mittel können Sie natürlich auch versuchen, ihrem Kind mit anwaltlicher Hilfe zu seinem Recht zu verhelfen.

 

Maßnahmen zum Ausgleich der Dyskalkulie

 

Zunächst brauchen sie eine eindeutige Diagnose, das heißt einen Nachweis, das es sich um eine Dyskalkulie handelt

 

Wie schon erwähnt, ist es sinnvoll, die professionelle Hilfe eines qualifizierten Therapeuten in Anspruch zu nehmen. Informieren Sie sich auch über etwaige Zuschüsse für die Kosten dieser Therapie. In einigen Bundesländern wird eine Zeitzugabe zu Klassenarbeiten gewährt oder es werden sogar von staatlicher Seite therapeutische Angebote gemacht.

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