Mobbing in der Schule

Mobbing ist kein Kavaliersdelikt

Sicher kennen Sie aus ihrer Schulzeit, dass Mitschüler einen Hänseln oder einmal einen Streich spielen und man könnte versucht sein zu sagen das gab es immer schon.

Vorsicht - das war kein Mobbing!

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Beim Mobbing wird ein Mensch systematisch über einen längeren Zeitraum fertiggemacht. Mobben bedeutet so viel wie anpöbeln, wobei es systematisch fertig machen genauer trifft. Das Schlimme am Mobbing ist, dass sich immer mehrere daran beteiligen und gemeinsam den gemobbten drangsalieren. Für Eltern ist es oft schwierig, überhaupt davon zu erfahren, dass das eigene Kind gemobbt wird.

Achten Sie auf Veränderungen bei ihrem Kind. Ist ihr Kind ruhiger und zieht sich mehr und mehr zurück? Ist ihr Kind plötzlich aggressiv? Das sind erste Hinweise darauf, dass etwas nicht stimmt!

Vorbeugen von Mobbing

Erklären Sie ihrem Kind was man unter Mobbing versteht. Es muss klar werden, dass niemand ihr Kind mobben darf und es im Fall, dass ihr Kind oder ein Schulkamerad gemobbt wird, jederzeit zu ihnen kommen darf und Sie auch bereit sind, etwas dagegen zu unternehmen. Es besteht natürlich auch die Gefahr, dass Ihr Kind sich am Mobbing beteiligt, deshalb zeigen Sie auch auf, wie feige es ist, wenn mehrere einen Einzelnen attackieren und wie hilflos man sich in dieser Situation fühlen muss. Das eigene Kind muss wissen, dass Mobbing sich nicht gehört und man sich dagegen wehren muss!

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Kennzeichen von Mobbing:

 ✗ man wird ständig unterbrochen und darf nicht ausreden

 ✗ lautes Schimpfen über den gemobbten, so dass es andere auch hören

 ✗ ständige Kritik an dem, was man tut nörgeln über Kleidung, Freunde, usw.

 ✗ abwertende Blicke oder Gesten Andeutungen, ohne dass man etwas direkt  ausspricht

 ✗ keiner spricht mehr mit dem/der Betroffenen

 ✗ man wird "wie Luft" behandelt man verbreitet Gerüchte und macht ihn lächerlich

 ✗ man macht sich über sein Aussehen lustig

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 ✗ man ruft ihm/ihr entwürdigende Schimpfworte oder Ausdrücke nach

 ✗ Androhung körperlicher Gewalt und man verpasst ihm einen "Denkzettel"

 ✗ man verursacht dem Betroffenen Kosten, z.B. durch Diebstahl oder Sachbeschädigung

Wer betreibt Mobbing?

 ✗ in den allermeisten Fällen sind es Mitschüler aus der gleichen Klasse oder  Jahrgangsstufe

 ✗ ältere Schüler, wenn ein jüngerer Schüler sich nicht alles gefallen lässt und frech ist

 ✗ Lehrer, die mit dem Verhalten eines Schülers nicht einverstanden sind

 ✗ Schüler anderer Schulen, die den gleichen Schulweg haben

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Gründe für Mobbing

Dem Mobbing geht meist ein Konflikt oder Streit voraus und das Mobbing ist dann die Folge. Der Streit kann auch außerschulische Gründe haben, z.B. zerstrittene Familien oder ein Zwist zwischen zwei Ortschaften oder Gemeinden. Dabei senden oftmals Erwachsene die falschen Signale, wie "Mit denen reden wir nicht mehr!", "Die sind doch alle …". Es kann auch sein, wenn ein neuer Mitschüler in die Klasse aufgenommen wird, dass es dann zum Mobbing kommt - entweder, weil der Neue sich beweisen will - oder er anders ist, noch keine Freunde hat und so selbst zu einem Mobbingopfer wird. Es kommt auch vor, dass gerade Kinder, deren Eltern eine Trennung hinter sich haben, dazu neigen, Mobbing zu betreiben. Eltern sind dabei Vorbilder und bei einer Trennung wird häufig mit unfairen Mitteln versucht, den Partner zu unterdrücken oder eben auch zu mobben. Kinder bekommen das natürlich mit und wenden dies dann selbst bei Mitschülern an.

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Fazit und Lösungsansätze:

Nehmen Sie sich Zeit und signalisieren Sie ihrem Kind, dass es bei Mobbing und Problemen mit Mitschülern oder Lehrern unbedingt mit ihnen darüber sprechen sollte.

Bei Problemen in der Klasse ist der erste Ansprechpartner der Klassenlehrer - vereinbaren Sie einen Gesprächstermin, entweder während der angebotenen Sprechstunde oder einen anderen Termin zum Beispiel am Nachmittag. Sollte ein Schüler aus einer anderen Klasse oder anderen Schule ihr Kind mobben, so ist der entsprechende Schulleiter der richtige Ansprechpartner.

Heikel ist die Situation, wenn ein Lehrer ihr Kind mobbt. Er wäre hier anzuraten, einen Gesprächstermin mit dem Lehrer zu vereinbaren und ihn mit den Gefühlen, die ihr Kind hat, zu konfrontieren. Hören Sie sich die Sicht des Lehrers an und suchen Sie gemeinsam nach einer Lösung. Oftmals ist es dem Lehrer gar nicht bewusst, dass er im Grunde Mobbing betreibt oder dass sich ein Schüler durch sein Verhalten gemobbt fühlt. Beobachten Sie die Situation weiter - wird ihr Kind nach dem Gespräch gerecht behandelt, so gibt es keinen weiteren Handlungsbedarf. Andernfalls sollten Sie dann den Schulleiter informieren!

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