Entschuldigung und Schriftverkehr

Eine Entschuldigung haben Sie ihrem Kind bestimmt schon einmal geschrieben. Die Entschuldigung wird ihnen von der Schule abverlangt, da die Entschuldigung der Schule die Gewissheit gibt, dass ihr Kind krank war und zu Recht dem Unterricht fern geblieben ist.

Eine Beurlaubung oder Freistellung unterscheidet sich von der Entschuldigung dadurch, dass sie schon vorher davon wussten, dass ihr Kind die Schule nicht besuchen kann und das muss von der Schulleitung genehmigt werden!

Stichwort: Schulpflicht!

Deutlich unangenehmer ist der sog. "Blaue Brief", eine Mitteilung, ein Hinweis oder ein Verweis. Nehmen Sie derartige Schreiben nicht auf die leichte Schulter. In der Regel bekommen Sie keine Mitteilung und schon gar keinen Verweis ohne Grund. Suchen sie nach den Ursachen! Der sog. Hinweis ist ein Schreiben, das zwischen Mitteilung und Verweis anzusiedeln ist. Der Hinweis beschreibt ein Fehlverhalten ihres Kindes, dass für eine Mitteilung zu schwerwiegend ist oder bereits durch eine Mitteilung der Schule geahndet wurde und bei Wiederholung zu einem Verweis führen kann.

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Entschuldigung für die Schule

 ✗ Schreiben sie nicht leichtfertig ihrem Kind eine Entschuldung! - Es sei denn, ihr Kind ist krank und kann am Unterricht wirklich nicht teilnehmen.

 ✗ Rechtlich gesehen dürfen sie ihr Kind nur entschuldigen, wenn es sich bei dem Entschuldigungsgrund um ein nicht vorhersehbares Ereignis handelt, dass heißt beispielsweise um eine Erkrankung oder einen Todesfall in der Familie. 

 ✗ War es vorhersehbar, dass ihr Kind nicht am Unterricht teilnehmen kann, dann müssen Sie ihr Kind vom Unterricht befreien lassen, es obliegt der Schulleitung, ob sie ihren Antrag genehmigt!

 ✗ Bedenken Sie bitte, dass sie sich, falls sie sich nicht daran halten, gegen geltendes Recht verstoßen. In Deutschland gibt es eine Schulpflicht! Es wurden deshalb auch schon Bußgelder verhängt.

Gute Besserung

Eine sehr schlechte Idee wäre es etwa vor den offiziellen Ferien wegzufahren, es sei denn, die Schule befürwortet dies. Es werden Flughäfen und Bahnhöfe darauf hin kontrolliert. Peinlich wäre es auch, wenn es aus irgendeinem Grund bekannt wird, z. B. wegen eines Unfalls.

Eltern sollen ihrem Kind ein Vorbild sein! Wenn sie im Beisein ihres Kindes offensichtlich gegen Vorschriften verstoßen, dann müssen sie sich nicht wundern, wenn ihr Kind sich auch nichts aus Vorschriften macht und auf die schiefe Bahn gerät!


Entschuldigung im PDF - Format  (leer / mit Textbausteinen) ->   öffnen, am PC ausfüllen, ausdrucken, fertig! (:

 

Beurlaubung von der Schule

 

Eine Beurlaubung/Freistellung vom Schulunterricht erhalten Sie nicht automatisch - es gelten für die Genehmigung einer Beurlaubung/Freistellung durch den Schulleiter sehr strenge Vorgaben.

Zunächst wird sich in jedem Fall die Frage stellen, ob der Termin nicht verschoben werden kann, z.B. in die Ferien und ob der Grund eine Beurlaubung rechtfertigt.

Mögliche Gründe für eine Beurlaubung bzw. Freistellung sind:

 

 ✗ Besuche bei Fachärzten z.B. Kieferorthopäden

 ✗ Beerdigungen eines Angehörigen bzw. auch eines guten Bekannten

 ✗ Feste, z.B. 90 ster Geburtstag des weit entfernt lebenden Großvaters oder die Kommunion - Firmung - Konfirmation von Geschwistern (falls diese unter der Woche stattfinden)

 ✗ Teilnahme an bedeutenden Sportveranstaltungen, z. B. einer Nationalmannschaft oder ähnliches

 

Bedenken Sie bitte, dass eine Freistellung oder Beurlaubung mit hoher Wahrscheinlichkeit abgelehnt wird, wenn sie den Anlass ihres Antrags nicht gut begründen. Es empfiehlt sich deshalb, persönlich bei der Schulleitung vorzusprechen.


Antragsformular im PDF - Format  (leer / mit Textbausteinen) ->   öffnen, am PC ausfüllen, ausdrucken, fertig! (:

 

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Mitteilung

Mitteilungen der Schule sind keine Besonderheit. Man unterscheidet dabei Mitteilungen, die von "Amtswegen", also aus schulrechtlichen Gründen, vorgeschrieben sind (man erkennt diese an den angegebenen Paragraphen aus der jeweiligen Schulordnung/Gesetzestext), z. B. wenn die Versetzung gefährdet ist oder die schulischen Leistungen absinken und Mitteilungen, die nicht zwingend sind und lediglich ihrer Information dienen. Gehen Sie grundsätzlich davon aus, dass eine Mitteilung nicht grundlos geschrieben wird - egal, was ihr Kind und deren Klassenkameraden ihnen erzählen. Für die Lehrkraft bedeutet das Schreiben einer Mitteilung zusätzliche Arbeit, die sie in der Regel nur auf sich nimmt, wenn es einen wichtigen Grund dafür gibt!

Es empfiehlt sich, nach dem Erhalt einer Mitteilung immer den Kontakt zu dem jeweiligen Lehrer zu suchen, eventuell auch telefonisch, falls dies möglich ist. Damit signalisieren Sie Interesse an dem, was in der Schule vorgeht und können darüber hinaus auch das weitere Vorgehen mit dem jeweiligen Lehrer abstimmen, damit sich die Situation wieder bessert.

Äußern Sie sich nie negativ vor ihrem Kind über einen Lehrer, selbst dann nicht, wenn Sie der Überzeugung sind, dass die Lehrkraft mit der Situation überfordert ist - dies wäre ein falsches Signal an ihr Kind. Ihr Kind könnte dies als "Freifahrtschein" begreifen. Bedenken Sie auch, dass 20 und mehr Kinder in der Pubertät eine besondere Herausforderung für jeden Lehrer darstellen.

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Verweis

Ein Verweis ist eine ernste Sache! Sollte ihr Kind einen Verweis erhalten haben, dann müssen Sie handeln. Ein Verweis hat eine rechtliche Bedeutung und kann im schlimmsten Fall zum Ausschluss vom Schulunterricht führen. Also, was sollten Sie tun?

 ✗ Führen Sie ein ernstes Gespräch mit ihrem Kind – es kann doch nicht sein, dass man durch sein Verhalten den schulischen Erfolg gefährdet.

 ✗ Verweise haben immer auch eine Auswirkung auf die Zeugnisbemerkungen und bei Bewerbungen werden gerade Zeugnisbemerkungen sehr genau gelesen. Sie müssen sich nicht wundern, dass ihr Kind kaum positiv im Zeugnis beschrieben wird, wenn zuvor ein Verweis ausgesprochen wurde.

 ✗ Versuchen Sie ihr Kind dazu zu bewegen sich zu ändern – vielleicht sich sogar bei der entsprechenden Lehrkraft zu entschuldigen. Auf alle Fälle muss die Schule eine Verbesserung des Verhaltens ihres Kindes feststellen können.

 

Kurzum – Verweise, Hinweise oder Mitteilungen sollen zu einer Veränderung des Verhaltens ihres Kindes führen. In der Regel ist ein derartiges Schreiben sehr schnell vergessen, wenn sich eine Besserung des beanstandeten Verhaltens ihres Kindes einstellt. Kümmern Sie sich unbedingt darum!

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