Übertritt

In der Regel stellt sich nach der 4. Klasse für die Eltern und Schüler die Frage des Übertritts.

Welche Schule soll in der Sekundarstufe besucht werden? Die Hauptschule wird heute von vielen - auch von möglichen Ausbildern nicht mehr als zeitgemäß angesehen. Es bleiben also noch die Realschule oder das Gymnasium.

Eine schwierige Entscheidung!

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Empfehlung

Ein erster Anhaltspunkt ist die Empfehlung der Grundschule. Dabei ist aber auch zu beachten, dass hier ab und an nicht nur nach dem Gesichtspunkt der Leistungsfähigkeit ihres Kindes geurteilt wird. Es stellt sich im Zuge der geburtenschwachen Jahrgänge auch immer die Frage, ob ein Schulstandort gehalten werden kann oder nicht. Es sind gerade Hauptschulen, die vor dem Aus stehen und aus Kollegialität wird, versucht, diesen Schulen Schüler zuzuspielen.

In der Regel spiegelt aber diese Empfehlung eine realistische Einschätzung über die beste Schullaufbahn für ihr Kind wieder. Hier ist es auch sinnvoll, das eigene Kind mit anderen Kinder aus dem Bekanntenkreis zu vergleichen und dann selbst danach zu urteilen.

Wenn Sie sich objektiv damit beschäftigen, ersparen sie sich in den nun folgenden Jahren sehr viel Ärger.

Es gibt nichts Schlimmeres, als dass sich ihr Kind langweilt oder gar überfordert ist! Im Schulalltag bedeutet das sehr viel mehr. Ihr Kind ist auf der "falschen" Schule entweder Streber oder noch schlimmer Versager und Sie sollten sich gut überlegen, ob sie dies sich und vor allem ihren Kind antun wollen.

Es hat schon Fälle gegeben - da hat ein handwerklich geschickter Hauptschüler wesentlich eher einen Ausbildungsplatz erhalten, als der mittelmäßige Realschüler!

Aufnahmeprüfung

Eine Aufnahmeprüfung oder auch Probeunterricht dient dazu herauszufinden, welches Kind sich für eine bestimmte Schulart eignet und welches Kind weniger geeignet ist.

Es wäre geradezu fahrlässig, wenn Sie ihr Kind nicht auf den Probeunterricht vorbereiten würden.

✗ Üben Sie vor dem Probeunterricht gerade die Fächer, in dem ihr Kind Schwachstellen und Defizite hat.

✗ Achten Sie darauf, dass sich ihr Kind ein bis zwei Tage vor dem Probeunterricht noch einmal erholt.

✗ Bauen Sie keinen zu großen Druck auf - damit ihr Kind nicht gehemmt in den Probeunterricht geht.

✗ Es zählt nicht zu letzt der Gesamteindruck - ermutigen Sie ihr Kind, sich im Probeunterricht zu

melden, wenn es etwas weiß.

✗ Achten Sie auf eine leichte und gesunde Ernährung für die Zeit des Probeunterrichts.

✗ Zuletzt - überlegen sie auch schon besonnen mit dem Ergebnis umzugehen, falls der

Probeunterricht / Aufnahmeprüfung nicht bestanden wurde - auch damit muss man

zurechtkommen!

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Elternwille

Am Ende entscheidet jedoch häufig der Elternwille darüber, auf welche Schule das Kind geht und in den meisten Fällen ist das auch gut so, denn niemand kennt ihr Kind so gut wie Sie. Kinder sind unterschiedlich - das eine Kind lernt und begreift schnell - das andere braucht ein wenig und kann das Gelernte dafür langfristig besser umsetzen.

Wägen Sie die Vor- und Nachteile gut ab. Auch der Schulweg kann von Bedeutung sein - eine Stunde oder mehr am Morgen und  am Nachmittag mit dem Schulbus machen kaum Sinn.

 

Bedenken Sie auch, dass man jeden Abschluss später auch noch nachholen kann.
Es kommt sehr häufig vor, dass Schüler nach der Realschule an die Fachoberschule oder am Gymnasium ihr Abitur nachholen. Manche machen erst eine Lehre und danach noch Abitur an der Berufsoberschule.

Deshalb ist nicht die Frage - was will ich für mein Kind,sondern die Frage muss sein, was ist das Beste für das Kind!

Falscher Ehrgeiz schadet hier nur!

 

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Probezeit

Die sogenannte Probezeit gilt für beide Seiten - also nicht nur für die Schule sondern vor allem auch für Sie und ihr Kind. Beobachten Sie ihr Kind genau - ist es glücklich und gefällt es ihm an der Schule. Je eher Sie erkennen, dass es keinen Sinn hat umso besser und einfacher klappt der Schulwechsel. Natürlich wird in jeder Schulart der Stoff etwas anders aufgearbeitet und erklärt.

Sollten sie feststellen, dass es ihrem Kind gefällt - es neue Freunde gefunden hat und sich an der neuen Schule wohl fühlt, dann sollten Sie ihr Kind unterstützen. Helfen Sie dem Kind bei den Hausaufgaben oder beim Lernen oder falls sie beruflich oder aus anderen Gründen nicht in der Lage sind - suchen Sie professionelle Hilfe in Form einer Nachmittagsbetreuung - falls dies überhaupt nötig ist.

Umgekehrt sollten sie sofort handeln - falls sich ihr Kind nicht wohl fühlt. Liegt es an der Schulart generell - haben Sie ihr Kind überschätzt oder liegt es am Umfeld, also der Schule selbst. Im ersten Fall sollten sie unbedingt die Schulart wechseln und das schleunigst. Im zweiten Fall stellt sich die Frage, ob eine andere Schule in Frage kommt, ansonsten ist auch zu empfehlen, die Schulart zu wechseln.

Bedenken Sie immer ein guter Hauptschüler oder Realschüler ist besser als ein schlechter Gymnasiast!